Neobroker:

vom griechischen neó, »neu..., jung«; Maklergeschäftsfirma (Broker) mit neuartigem, bisher noch nicht dagewesenem Geschäftsmodell. Letzteres beruht auf eine Besorgung von Börsengeschäften mithilfe einfachst gehaltener technischer Anwendungen (Apps) gegen Vergütung äußerst geringer Spesen, mitunter sogar unter Wegfall der ganzen Maklergebühr ("Börsenspesen"). Ihr Auskommen finden sie trotz Wegfall der Spesen mittels Rückvergütungen ("payment for orderflow“, PFOF), die sie für die Weiterleitung der Kundenaufträge (Order) von ihren Geschäftspartnern (größere Banken, Brokerhäuser) an bestimmte Market-Maker beziehen. Neobroker richten ihre zumeist stark eingeschränkten und nur über das Internet dargereichten Dienste unter Einsparung von Kosten vorwiegend an den Bedürfnissen von Kleinanlegern und privaten Börsenspekulanten aus.