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Sparpläne

 

   Sparpläne und ihre Rendite: Arten, Auswahl und Eignung

Von Tagesgeldkonten über Festgeldanlagen bis hin zu Finanzmarkttiteln wie ETFs und Aktien reicht das Spektrum der Sparmöglichkeiten. Als eine der beliebtesten Anlageformen ermöglichen Sparpläne auch schon bei geringen monatlichen Sparsummen einen Vermögensaufbau. In der Zeit der Niedrigzinspolitik stellt sich die Frage nach renditestarken Sparmöglichkeiten, deren Risiko dennoch überschaubar ist.

Wahl des richtigen Sparplans

Zentral bei der Auswahl eines geeigneten Sparplans ist eine sorgfältige Abwägung zwischen Renditechancen und Verlustrisiko. Die Vielfalt verschiedener Sparpläne bietet unüberschaubare Möglichkeiten. Wer nicht täglich die Märkte beobachten oder einzelnen Expertenmeinungen wie dem Bankberater vertrauen möchte, für den bieten Online-Vergleichsportale einen Beitrag zum Überblick. So erhalten Verbraucher eine Vergleichsmöglichkeit der Angebote verschiedener Kreditinstitute und Dienstleister sowie ihrer Konditionen. Zu den wesentlichen Entscheidungskriterien gehören die monatliche Einlagehöhe und die Laufzeit des Sparplans. Diese Überlegung ist an die individuellen finanziellen Möglichkeiten gebunden. Da relative Sicherheit erst bei sehr langem Anlagehorizont gegeben ist, erweist es sich als sinnvoll, nur so viel Kapital einzusetzen, wie mittelfristig entbehrt werden kann und das Portfolio durch andere Anlageprodukte zu ergänzen.

Arten von Sparplänen

Grundsätzlich gilt es, Sparpläne ohne und solche mit staatlicher Förderung zu unterscheiden. Letztere sind vor allem in Form von Riester-Sparplänen verbreitet, bei denen eine jährliche staatliche Zusage erfolgt, durch die eine Steigerung der Rendite zustande kommt. Die Ersparnisse werden erst im Alter ausgezahlt, andernfalls sind die staatlichen Fördermittel zurückzuzahlen. Diese mangelnde Flexibilität ist für viele Sparer ein Nachteil.

Sparpläne ohne Förderung durch den Staat lassen sich wiederum unterscheiden in klassische Banksparpläne sowie finanzmarktbasierte Sparpläne, etwa ETF - oder Fonds-Sparpläne.

Banksparpläne

Im Rahmen eines klassischen Banksparplans legen Kunden über einen festgelegten Zeitraum für eine oft vorab festgelegte Verzinsung bestimmte Beträge an. Im Unterschied zum Festgeldkonto wird hier keine einmalige Summe angelegt, sondern stattdessen das Ersparte schrittweise (meist monatlich) erhöht. Gegenüber Tagesgeldkonten ist die Verzinsung bei Banksparplänen meist höher.

Banksparpläne mit fester Verzinsung eignen sich grundsätzlich für Anleger ohne große Risikobereitschaft, die ihren Fokus in erster Linie auf Sicherheit legen. Die Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro schließt Verluste bis zu dieser Summe nahezu aus. Selbst im Falle einer Pleite des Kreditinstituts sind die Ersparnisse relativ sicher.

Ein aktuelles Risiko von Banksparplänen findet sich in ihrer Zinsbindung. In Anbetracht des gegenwärtigen Rekord-Tiefs des Leitzinses sind die Verzinsungen solcher Sparpläne nicht inflationsausgleichend. Besonders bei langen Laufzeiten werden gering verzinste Sparpläne zum Ärgernis, sobald das Zinsniveau wieder steigt, aber das Geld noch im Sparplan gebunden ist. Daher gilt es stets zu berücksichtigen, ob Laufzeit und Verzinsung in gutem Verhältnis zueinander stehen.

Fondssparpläne oder ETF-Sparpläne (Exchange Trades Funds)

Eine renditestärkere Form von Sparplänen sieht Finanzmarkt-Investments vor. ETF- oder Fondsparpläne sind hierbei am weitesten verbreitet. Sie sind direkt abhängig von Kursbewegungen und damit etwa von Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. Die Renditechancen und die Verlustrisiken hängen von den Entwicklungen der Finanzmärkte ab. Steigen die Kurse der zugrunde liegenden Basiswerte, sind große Renditen möglich. Entsprechende Verluste im Falle sinkender Kurse sind das Risiko.

Für Anleger mit einer gewissen Risikoaffinität, aber auch für solche, die eine sehr langfristige Investition planen, eignen sich ETF-Sparpläne. Wer auf das investierte Geld über mehrere Jahre nicht angewiesen ist, findet in finanzmarktgebundenen Anlagen sogar eine sichere Investition. Indizes und Finanztitel zeigen selbst angesichts von Währungs- und Wirtschaftskrisen auf sehr lange Sicht eine steigende Tendenz. Wer indes einen knapperen Anlagezeitraum plant, muss sich des Risikos kurz- bis mittelfristiger Verluste solcher Sparpläne bewusst sein.

 

Siehe auch:

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Übersicht über Kursdatenanbieter ("data vendor")

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Zins-Futures

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Wirtschaftskalender

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Devisenkurse in Echtzeit

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Stand: 21. Februar 2017. Alle Rechte vorbehalten.