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Risikomanagement: Wie erzielt man hohe Gewinne bei beherrschbarem Risiko?

 

Quelle: Unsplash

Risikomanagement ist bei Festgeschäften, Swapgeschäft und beim Handel mit Optionen dringend notwendig. Gerade wer neu am Finanzmarkt handelt, sollte sich von hochspekulativen Praktiken fernhalten. Dennoch gibt es auch das andere Extrem der Anleger: diejenigen, die niemals bereit sind, Risiken einzugehen und so auch höchstens moderate Gewinne einfahren. Wie man das Paradox von Risiko und Ertrag am besten löst, wird im Folgenden vorgestellt.

Sichere Geschäfte und höhere Risiken intelligent vermischen

Das Spannungsfeld, in dem Anleger sich beim Derivathandel stets bewegen, ist das zwischen Sicherheit und hohen Gewinnen, wobei im Idealfall wenige Risiken bei hohem Gewinn stehen. Doch in der Realität sieht das oft anders aus: Wer nur auf möglichst sichere Finanzgeschäfte setzt, kann nicht viel verlieren - wird aber auch nie hoch hinaus kommen. Gleichzeitig sollte man sich gerade als Anfänger von spekulativen Anlagen fern halten. Als Faustregel gilt: Höhere Risiken versprechen höheren Gewinn, können aber auch zu größeren Verlusten führen.

 

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Visualisierungen und Beratung

Was bedeutet das aber für Anleger konkret? Visualisieren kann man sich das Ganze mit Hilfe von Beschäftigungen wie Wetteinsätzen. Im Prinzip ist nämlich auch eine Wette nichts anderes, als ein Risiko mit einer gewissen Gewinnchance. Die Quoten, die bei einer Wette angegeben werden, zeigen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ereignis eintritt. Je schlechter die Quote, desto höher das Risiko - allerdings gibt es für größeres Risiko im Fall eines Erfolgs auch mehr Gewinn. In den bei Online-Buchmachern angebotenen Live-Wetten für die US Open 2019 ist Stand 29. Mai zum Beispiel Brooks Koepka mit einer Quote von 7,50 der klare Favorit. Wer jedoch auf den Außenseiter Mike Weir (Quote von 1001,00) setzt, kann im Fall eines richtigen Tipps auch sehr hohe Summen erspielen.

Dasselbe Prinzip gilt auch für den Handel mit Derivaten: Anleger scheuen oft vor Risiken zurück, doch sind es oft die etwas wagnisreicheren Geschäfte, welche Potenziale für hohen Gewinn bieten. Wichtig ist dabei jedoch, dass man nicht alles auf eine Karte setzt: So ist die Preisbildung bei Derivaten insbesondere für Privatanleger of intransparenter als bei anderen Finanzgeschäften, da es neben dem Preis des Basiswertes noch weitere Parameter gibt, welche für die Preisbildung eine wichtige Rolle spielen - zum Beispiel die Restlaufzeit. Daher sollte man beim Handeln riskante Geschäfte mit sicheren Anlagen mischen und sich im Zweifelsfall von professionellen Finanzberatern persönliche Unterstützung einholen.

 

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Das Risiko beherrschen

Wo das zu empfehlende Risiko liegt, unterscheidet sich je nach eigenem Vermögen und Charakter: Was für den einen ein beherrschbares Risiko ist, bringt dem anderen des nachts um den Schlaf. Hier können harte Kennzahlen helfen, Risiken akkurater einschätzen zu lernen. Die Risikokennziffer, oft auch „Value at Risk“ genannt, sagt beispielsweise aus, wie viel des eigenen Kapitals im Risiko steht, und hilft gerade beim Derivathandel mit kurzen Laufzeiten. Eine gute Möglichkeit ist es auch, kleine Risiken breit zu streuen. So fährt man letztlich fast unter Garantie einen Gewinn ein und setzt nicht alles auf eine einzelne Spekulation.

Fazit

Derivative Finanzmarktinstrumente bieten für Kapitalanleger große Chancen, jedoch auch einige Risiken. Mit dem richtigen Risikomanagement schläft man aber dennoch nachts gut und freut sich über Gewinne. Hierbei helfen das Verstehen des Prinzips von Wagnis und Ertrag, die konkrete Kennzahlen und das breitere Streuen der eigenen Investitionen. Garantiert sind Einnahmen niemals. Doch es gibt einiges, was man tun kann, um die Chancen auf Erfolg zu erhöhen.

 

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2019 Bert H. Deiters
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Stand: 05. Juli 2019. Alle Rechte vorbehalten.