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   Onlinebanking kostengünstig abwickeln

Für Banken scheint es ein Verlustgeschäft zu sein, ihre Kunden persönlich zu beraten. Und wer sich mit den neuesten Statistiken beschäftigt wird feststellen, dass mit Personen besetzte Bankfilialen vor Ort schon bald der Vergangenheit angehören.

Abbildung 1: Onlinebroker gibt es viele. Doch welche Bank passt am besten zum Anleger?

Tatsache ist, dass selbst die Bundesbank deutschen Finanzinstituten rät, ihre Bankfilialen zu schließen, um Kosten zu sparen. Mehr und mehr Bankkunden setzen ohnehin auf Online-Banking und brauchen in vielen Fällen keinen persönlichen Bankberater mehr. Die Selbstständigkeit der Kunden ist nicht nur für die Banken vorteilhaft, auch Kunden profitieren davon – zumindest, was die Kosten angeht.

Auf der Strecke bleibt die umfassende Information. Der Kunde ist in vielen Fällen selbst verantwortlich dafür, sich die erforderlichen Daten und Fakten zu beschaffen. Wenn es dabei um die Anlage von Geld in Aktien und Wertpapiere geht, sind Anleger immer noch gut damit beraten, das persönliche Gespräch mit einem Profi zu suchen. Insbesondere wenn kompliziertere Produkte wie Hedgefonds, Futures oder Optionen Gegenstand des Interesses sind, sollten sich Privatanleger umfassend informieren. Im Zweifel ist es ratsam, nur Produkte zu kaufen, die der Verbraucher wirklich versteht.

Der Trend geht zu mehr Kostenbewusstsein

Clevere Anleger suchen sich Depotbanken zum Online-Banking aus, die günstige Kontoführungsgebühren und weitere attraktive Produkte für Bankkunden anbieten. Denn die Anlage von Geld in Aktien, Fonds oder andere Finanzprodukte sind nicht die einzigen Bankgeschäfte, die Kunden selbständig abwickeln können. Am besten sind Verbraucher mit einer Bank beraten, die zum klassischen Girokonto für den Gehaltseingang mindestens den Dreiklang

-        EC-Karte,

-        Kreditkarte und

-        Depotkonto

anbietet. Der Kostenvergleich für die angebotenen Leistungen lohnt sich immer. Insbesondere für den Einsatz von Kreditkarten langen Banken oft kräftig zu. Dabei gibt es inzwischen Kreditkarten, die überhaupt keine Bankgebühren auslösen. Die DKB Bank war dafür einst der Vorreiter unter den Banken. Sie hatte als erste Bank eine Kreditkarte im Angebot, die keinerlei Kosten bei Bargeldabhebungen im Inland und im EU-Ausland verursachte. Inzwischen haben zahlreiche andere Banken nachgezogen und die Gebührenfreiheit auf den weltweiten Einsatz in jeder Fremdwährung ausgeweitet. Der Verbraucher hat nun die Wahl zwischen mehreren Banken, die Konten mit einer Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühr anbieten. Wer sich also schon nach einem geeigneten Online-Konto umsehen muss oder will, sollte aus Kostengründen diesen Fakt nicht außer Acht lassen.

Transaktionsgebühren beachten

Es gibt eine ganze Reihe von Banken, die mit kostenlosen Depots werben, doch hier gilt es, ganz genau hinzusehen. Kostenlos ist nämlich nicht immer gebührenfrei.  Die jährlich anfallende Depotgebühr ist dabei ein eher unwichtiger Posten. Wesentlich wichtiger sind die Orderkosten. Jeder, der ein Wertpapierdepot führt weiß, dass es Transaktionsgebühren gibt. Diese entfallen in der Regel auf die getätigten Orders. Das kann sich schnell auf einige  Hundert Euro pro Jahr belaufen, insbesondere wenn mit höheren Summen gehandelt wird. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der geeigneten Bank stellen deshalb die Konditionen der Wertpapierdepots dar.

Kostenbeispiel: Ein Depot, auf dem dreimal pro Jahr Transaktionen mit jeweils 2.000 € durchgeführt werden, kostet beim günstigsten Anbieter im außerbörslichen Handel rund 25 €. Handelt der Depotinhaber über die Börse, kommen 20 € Börsengebühr hinzu. In der Summe sind das 45 €. Für dieselben Transaktionen verlangt das teuerste Depot 120 € Gebühr. Das ist etwas mehr als das Zweieinhalbfache.

Neben den reinen Transaktionskosten, die sich bei den meisten Banken aus der Grundgebühr und einem Prozentsatz bezogen auf das Ordervolumen zusammensetzten, verlangen einige Banken Aufschläge. Besonders undurchsichtig wird es, wenn die Bank in Abhängigkeit vom Orderweg Kosten in Rechnung stellt. So kann es durchaus sein, dass eine offline erteilte Order hohe Gebühren kostet oder für die Änderung von Limits Zusatzgebühren fällig werden. In jedem Fall ist es sehr empfehlenswert, die Gebührentabellen bei Banken im Detail zu lesen, um nicht in eine vermeidbare Kostenfalle zu geraten.

 

 

Siehe auch:

Aufzählung

Übersicht über Kursdatenanbieter ("data vendor")

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Die Goldseite

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Devisenkurse in Echtzeit

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Liste aller Währungskürzel

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Tagesgeldvergleich

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Börsengeschäfte und Girokontoverwaltung über einen Anbieter

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Vergleich von Festgeldanlagen

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Vergleich von Girokonten

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Vergleich von Ratenkrediten

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Kleinkredit, Minikredit, Dispokredit

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Sparpläne und Renditen

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Girokonto-Vergleich und Gemeinschaftskonto

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Zins-Futures

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2017 Bert H. Deiters
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Stand: 23. Januar 2017. Alle Rechte vorbehalten.