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   Girokonto-Vergleich und Gemeinschaftskonto

Für die Regelung finanzieller Angelegenheiten des täglichen Lebens eignen sich Girokonten

In Deutschland kann jeder, der das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, ein Girokonto eröffnen. Für Kinder und Jugendliche besteht die Option, ein Kinder- beziehungsweise Jugendkonto zu beantragen. Hierfür ist die Zustimmung des Erziehungsberechtigten erforderlich. Kunden ist es gegenüber ihrer Bank zu jeder Zeit erlaubt, das eigene Girokonto zu kündigen. Weder die Einhaltung einer Kündigungsfrist noch die Begründung der Kündigung sind dazu notwendig. Eine Bank darf im Falle einer Kontokündigung keine Gebühren berechnen. Eine ausführliche Unterrichtung durch die Bundesregierung klärt unter http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/083/1708312.pdf über die Einzelheiten auf.

Bild 1: Wohin mit dem Bargeld? Ein Girokonto ist eine optimale Lösung.

Das Wort Girokonto kommt vom italienischen Begriff ‚giro‘. Es bedeutet so viel wie Kreislauf oder kreisen lassen. Da Nutzer ein Girokonto für zahlreiche finanzielle Sachverhalte einsetzen, wird es als ‚laufendes Konto‘ definiert. Geld und Kontosaldo befinden sich in ständiger Bewegung. Kaum ein Bürger kann heutzutage auf ein Girokonto verzichten. Es ist das ausschlaggebende Konto für jeglichen Zahlungsverkehr, den Kontoinhaber darüber abwickeln. Auf https://www.verbraucherzentrale.de/Rund-ums-Girokonto-2 werden viele wissenswerte Hintergrundinformationen zum Girokonto erläutert.

Gemeinschaftliche Girokonten

Gemeinschafskonten werden von mehreren Personen benutzt. In der Hauptsache unterscheiden Banken bei einem Gemeinschaftskonto zwei Versionen: Das Oder-Konto und das Und-Konto. Die folgende Tabelle verdeutlicht die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale, die auf http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/girokonto-vergleich/gemeinschaftskonto ausführlich dargelegt werden:

Und-Konto

Oder-Konto

  • Die im Kontoeröffnungsantrag genannten Personen müssen immer gemeinsam unterschreiben.

  • Es ist einem einzelnen der Kontoinhaber unmöglich, Verfügungen auszuführen, die von anderen Kontoinhabern unerwünscht sind.

  • Ein Und-Konto bietet hohe Sicherheit in geschäftlichen Angelegenheiten. Es kann kein Geschäftspartner einen Alleingang unternehmen, wie etwa einen Kredit aufnehmen.

  • Jeder im Kontoeröffnungsantrag genannte Kontoinhaber kann unabhängig über das Konto verfügen.

  • Es ist für einen Kontoinhaber möglich, den/die anderen Inhaber aus dem Konto streichen zu lassen. Diese Kontoform eignet sich daher bloß dann, wenn eine solide Vertrauensbasis besteht.

  • Bei dem Ende einer Ehe oder Geschäftspartnerschaft kann es passieren, dass ein Kontoinhaber auf Schulden sitzen bleibt, denn für ein Oder-Konto haften alle Kontoinhaber gesamtschuldnerisch.

  • Die Auflösung des Oder-Kontos bedarf der Unterschrift aller Kontoinhaber.

  •  

    Gemeinschaftskonten bieten Vorteile, wenn mehrere Personen gemeinschaftliche Finanzangelegenheiten, besonders Ausgaben, tätigen. Solche Konten taugen vorzugsweise für

    –   Ehepaare oder Lebensgemeinschaften und ganze Familien,
    –   Bewohner von Wohngemeinschaften,
    –   Vereinsmitgliedern,
    –   Firmen,
    –   Eigentümergemeinschaften,
    –   Geschwister,
    –   Erbengemeinschaften.

     

    Bild 2: Für Familien lohnen sich Gemeinschaftskonten

     

    Etliche Banken bieten bei Gemeinschaftskonten für jeden Kontoinhaber eine eigene EC-Karte oder gar Partner-Kreditkarte. Da die gemeinschaftliche Nutzung einer einzigen Kontokarte von den Banken nicht vorgesehen ist, erhält jeder Kontoinhaber sein individuelles Exemplar. Eine komfortable Lösung für wiederkehrende Zahlungen und Buchungen.

    Die richtige Bank finden

    Bürger, die ein Girokonto eröffnen möchten, klären zunächst die Frage, wie ihre Ansprüche an die Bank aussehen. Wachsender Popularität erfreuen sich in jüngster Zeit Direktbanken. Diese sind in aller Regel rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche per Telefon oder online erreichbar. Einen persönlichen Ansprechpartner von Angesicht zu Angesicht gibt es nicht. Die andere Wahlmöglichkeit ist der Gang zu einer Filialbank. Hier findet der Kunde direkte Kontaktpersonen, die bei Fragen oder Problemen weiterhelfen. Der Kunde entscheidet, welche Serviceform ihm wichtiger oder angenehmer ist. Plus- und Minuspunkte gibt es für jede Form. Nach wie vor sind Direktbanken im Stande, günstigere Konditionen anzubieten. Sie verzichten auf ein Filialnetz und können diese Kostenersparnis direkt an ihre Kunden weitergeben. Bequemes Online-Banking, das Kunden von zuhause erledigen, gibt es sowohl bei Direktbanken als auch bei Filialbanken, wie wir bereits unter http://deifin.de/onlinebanking.htm berichteten.

     

     

     

    Bild 3: Finanzen daheim regeln

     

     

    Siehe auch:

      Liste aller Währungskürzel

      Liste aller Währungen und Untereinheiten

      Die Goldseite

      Devisenkurse in Echtzeit

      Depotvergleich

      Tagesgeldvergleich

      Vergleich von Festgeldanlagen

      Vergleich von Kreditkarten

      Vergleich von Ratenkrediten

      Onlinebanking kostengünstig abwickeln

      Mit Buchhaltungssoftware Arbeitsabläufe erleichtern

      Sparpläne und Renditen

      Zins-Futures

     

    Alle Angaben ohne Gewähr

     

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    2016 Bert H. Deiters
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    Stand: 01. Dezember 2016. Alle Rechte vorbehalten.