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Der Weg zum Devisen-Trader: Anstrengend, aber aufregend

Viele Menschen fasziniert die Idee vom schnellen Geld, viele schreckt es jedoch nach wie vor ab, selbst an die Börse zu gehen oder Devisenhändler zu werden. Techniken zu Zahlen und Sonderanlagen müssen erlernt und angewendet werden. Immer mehr Menschen versuchen ihr Glück beim Devisenhandel – doch um langfristig Erfolg zu haben, braucht es mehr als nur Glück, man sollte sich die Grundlagen und das Wissen aneignen um Verluste zu vermeiden. Viele scheitern wegen mangelndem Können. Vor allem sollten für den Anfang schon gewissen Grundeigenschaften gegeben sein – das heißt aber nicht, dass man automatisch einen Studienabschluss in BWL oder VWL haben muss oder viele Jahre im Bankwesen tätig sein musste. Schaden wird es zwar nicht, aber man kann sich auch anders helfen.

Einige behaupten, dass für eine gute Performance, möglicherweise sogar ein eigener Studiengang hilfreich sein könnte – zu den nützlichen Feldern gehören sicherlich Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, zwei Richtungen, die sich mit Zahlen und Finanzmärkten auseinandersetzen. Wer nicht die Gelegenheit hatte, eine Universität zu besuchen oder den Bildungshintergrund zu haben, ist nicht benachteiligt, sondern kann beginnen, sich grundlegendes Fachwissen über Forex anzueignen, um besser zu verstehen, wie die Märkte funktionieren.

Die richtige Einstellung

Um Devisenmärkte und Handelssoftware zu verstehen, braucht man nicht nur starke analytische Fähigkeiten, sondern auch eine starke Psyche. Wenn man Erfolg im Trading haben möchte, sollte man fähig sein, schnell zu reagieren, wenn es nötig ist. Man muss sehr viel Geduld haben und sollte sich nicht zu riskanten und unüberlegten Handlungen hinreißen lassen. Falsche Entscheidungen können viel Geld kosten. Devisenmarkt (auf Englisch: Foreign exchange market) ist der Markt, an dem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinandertreffen und zum ausgehandelten Devisenkurs getauscht werden. Hierbei kommt es vor allem auf die richtige psychologische Einstellung an. Teilweise ist diese schon fest in uns verankert und man kann praktisch nichts daran ändern. Genauso wie die psychische Einstellung ist auch die richtige Einstellung zum Risiko sehr wichtig. Diese Voraussetzung ist erlernbar, denn beim Devisenhandel ist wichtig, Risiken eingehen zu können. Vor allem im deutschsprachigen Raum scheuen 90% das Risiko, in anderen Ländern herrscht eine ganz andere Beziehung zum Risiko. Es gilt zwischen den Finanzmärkten abzuwägen, genauso ist es beispielsweise auch beim Pokern, obwohl es sich offenbar um zwei verschiedene Aspekte handelt, gibt es in Wirklichkeit jedoch viele Zusammenhänge zwischen Poker und Forex. Um Geld zu verdienen, braucht es bei beiden erfolgreiche Strategien, die das Gewinnen ermöglichen und vor allem das Verlieren verhindern sollen. Für den Erfolg sollte man die Grundsätze des Money/Risk-Managements beherrschen, vorab das Risiko abschätzen und Rendite-Berechnungen durchführen. Der Zeitfaktor, die Vorbereitung und die Kenntnis der Disziplin sind die Voraussetzung, um hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Zudem sollte das Gesamtziel, eine realistische Rendite, die man in einem definierten Zeitraum erwirtschaften möchte, beinhalten.

Der Umgang mit Stresssituationen

Auf jeden Fall ist eine eigene Strategie in beiden Fällen ausschlaggebend und notwendig, die Frage ist, wie man mit Stress umgeht. Stress kann ständig auftreten. Professionelle Pokerspieler müssen extrem geduldig sein, es gibt kaum Spieler, die ungeduldig sind, denn sie müssen langfristig denken. Natürlich ist es wichtig, mit einem Gewinn abzuschließen, genauso wie an der Börse. Es gibt Hochs und es gibt Tiefs, wenn man aber einen guten Plan hat, lohnt es sich beständig zu bleiben. Es ist wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und belastbar zu sein, entweder man lernt, wie man am besten mit Stress umgeht, dies setzt Erfahrung und Professionalität voraus – oder man wählt eine Strategie, die wenig Stressresistenz erfordert. Man darf auch beim Forex Handel nicht vergessen, dass man nicht über Nacht zum Millionär wird. Sicher gibt es immer wieder Fälle von Tradern, die sehr schnell sehr reich geworden sind. Doch in der Regel ist dies mit Glück und/oder einem enorm hohen Risiko verbunden. Man sollte also nicht seinen Job sofort kündigen, denn es braucht einige Zeit, bis man das Gelernte erfolgreich auf dem Forexhandel umlegen kann.

Das Trade-Training mit Broker-Demos für Anfänger

Sich einige Vorkenntnisse anzueignen ist bestimmt von Vorteil, wenn man ein professioneller Trader werden will. Die Meinung, dass man nur mit einem abgeschlossenen Studium Devisenhändler wird, ist längst überholt. Vor allem Trader eigenen sich die Kenntnisse zur technischen Analyse selber an. Die Chartanalysten sind heutzutage definitiv in der Mehrheit. Zwar ist auch eine gute fundamentale Analyse wichtig, um Entscheidungen zu treffen, allerdings gibt es zahlreiche erfolgreiche Devisenhändler, die auch nur mit einer reinen Chartanalyse erfolgreich sind. Man sollte sich auch laufend mit den neuesten Trends und Techniken in den Bereichen vertraut machen.

Besonders hilfreich sind Online-Demos für Broker, wo man trainieren kann, wie man am besten sein Geld anlegt, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen und sind auch eine gute Möglichkeit, sein Gehalt ein wenig aufzubessern. Die Verbindung von theoretischem Basiswissen und praktischem Lernen trägt maßgeblich zum Erfolg des Tradings bei und sorgt für einen gelungenen Einstieg in die Forex-Welt. Handlungsstrategien können über ein Testkonto risikolos ausgetestet werden.

Das Startkapital

Man braucht nicht unbedingt ein hohes Kapital für den Anfang, um im Devisenhandel einzusteigen. Schon minimale Einsätze ohne Mindestgebühren ermöglichen den Start (wie es etwa beim Aktienhandel der Falls ist). Es ist empfehlenswert, am Anfang klein anzufangen und im Erfolgsfall weiter zu investieren. Die meisten Broker verfügen über ein geringes Startkapital, welches schon EUR 100 sein kann. Selbst Kleinpositionen sind realistischer und lehrreicher als der Handel auf der Broker-Demo. Man könnte natürlich gleich versuchen mit einer Einlage von EUR 10.000 in den Devisenhandel einzusteigen, aber wer mit EUR 100 Verluste macht, wird diese höchstwahrscheinlich auch mit EUR 10.000 machen. Im Idealfall sollte man also sein Startkapital so wählen, dass ein Verlust aus psychologischer Sicht verkraftbar wäre und man eventuell neue Versuche wagen könnte, ohne in eine finanzielle Notlage zu kommen. Wer von Beginn an nur Augen für den Großen Gewinn hat und sich nicht für das richtige Money-Management interessiert, hat leider nur in den wenigsten Fällen Glück. Man muss Verluste begrenzen, um Gewinne zu maximieren. Gier ist hier absolut kontraproduktiv und fehl am Platz und wird auf lange Sicht gesehen unweigerlich zum Bankrott des eigenen Kontos führen.

Siehe auch:

    Hedging von Fremdwährungspositionen

    Futures auf Devisen

    Währungsumrechner

    Liste aller Währungskürzel

    Was ist Forex?

    Liste aller Währungen und Untereinheiten

    Welche Tipps sollten Anfänger beim
         Devisenhandel beachten?

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2017 Bert H. Deiters
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Stand: 23. Januar 2017. Alle Rechte vorbehalten.